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Steckbrief

Gespielt von: Dominik

Alter:

Rasse: Halbelf

Herkunftsland:

Profession: Waldläufer/Abenteurer

Gruppenzugehörigkeit: Bund der Seelensucher

Fähigkeiten: Heilen, Giftkunde, Fallen stellen, Spuren lesen

Status: inaktiv

Contage: 42 Contage

Veranstaltungen (Cons)

22.2.–25.2.1996: Hohensolms 2


15.6.–16.6.1996: Grünland


21.6-23.6.1996: Samhain's Quest 3 - The Tournament


27.9-29.9.1996: Elrond-LARP


14.12.1996: Elysia '97 - Beta Test


9.4.-13.4.1998: Aldeira III


16.10.-18.10.1998: Die Zeit des Nebels


20.11.-22.11.1998: Journey to the Dark


11.3.-14.3.1999: Vinland 3


11.6.-13.6.1999: VAREDA I – Spinnentanz


21.10.-24.10.1999: Scato III - Kriegsrat in Thalstein


14.4.-16.4.2000: TAGE DES CHAOS 2 – MORGENGRAUEN


9.6.-12.6.2000: ESIDAS I - Das Achtzehnte Siegel

Geschichte

Die Dunkelheit um ihn war erdrückend, er konnte sie wie ein Prickeln auf der Haut spüren. Langsam tastete er sich vorwärts. Domoran folgte ihm mit schlurfenden Schritten. „Der arme Magier“ dachte er und fragte sich wie lange sein Freund noch durchhalten würde. Die Dunkelelfen hatten seinem Gefährten übel mitgespielt. Doch dieser hatte es wenigstens überlebt, nicht wie seine anderen beiden Freunde, welche unter der Folter der Drow gestorben waren. Nun waren sie auch hinter ihm her. Er wußte das sie ihm folgten, konnte sie jedoch nicht hören. Ein Geräusch riß ihn aus seinen Gedanken. Sie kamen. Er rannte los, zog Domoran durch die ewige Nacht dieser Höhle. Verzweifelt suchte er nach einem Ausweg, die Luft brannte in seiner Lunge und er stieß ständig gegen Steine. Er stürzte und rappelte sich wieder auf, rannte weiter und wußte doch das es kein Entrinnen gab. Sie waren da, er schrie...


Mekthul wachte schweißgebadet auf, die kühle Luft der Berge vertrieb den Traum der ihn immer wieder plagte. Ein Jahr war es nun schon her, das er der Höhle entkommen war. Doch die Erinnerung kam immer wieder zurück. Er schüttelte den Kopf und stand auf. Das Licht der aufgehenden Sonne schien durch das kleine Fenster der Holzhütte, die er seit geraumer Zeit bewohnte. Mekthul schaute an sich herab und sein Blick blieb an der Narbe auf seinem Bauch hängen. Die Zwergenheiler hatten ganze Arbeit geleistet. Als er wieder zu Kräften gekommen war hatten sie ihm erzählt, daß ihn eine Patrouille gefunden hatte. Er habe um sich geschlagen und ständig was von Dunkelelfen erzählt. Allerdings so berichteten die Zwerge weiter haben sie schon seit über 500 Jahren keine Drow mehr in ihren Stollen gesehen und der Stollen in dem sie ihn gefunden hatten war vor 200 Jahren bei einem Erdbeben eingestürzt.


Diese Geschichte verwirrte ihn, hatte er das alles nur geträumt? Wenn ja woher kam die Wunde am Bauch? Auch Domoran hatte doch das Gleiche erlebt. Er ließ sich zum Stollen führen in dem man ihn gefunden hatte und tatsächlich war dort überall festes Gestein. Alsbald ertrug er die Enge der Zwergenstadt nicht mehr und zog weiter. Er verabschiedete sich von Domoran, denn dessen Wunden waren noch nicht ganz verheilt. Mekthul machte sich auf die Suche nach seinen anderen Freunden doch diese waren nirgends zu finden. Das Einzige was ihm blieb waren diese Träume. Irgendwann erreichte er die Berge, deren Name er nicht kannte und fand diese Hütte. Er hatte sie ausgebessert und wohnte nun hier. Er aß was er im Wald fand oder mit seinen Fallen fing. Seit geraumer Zeit hatte er mit niemandem mehr gesprochen. Er blickte sich um. „Du hast dich lange genug hier versteckt“ murmelte er vor sich hin. „Zeit aufzubrechen.“ Mekthul packte seine Habseligkeiten zusammen und nahm sein Schwert von der Wand. „Du hattest nicht viel zu tun in letzter Zeit was?“ Selbstgespräche sind ein Zeichen von Verrücktheit hatte er mal gehört. Es war wirklich Zeit wieder unter Menschen zu kommen. Vielleicht hätte er sich doch mit den Goblins unterhalten sollen... Ach nein es war schon besser so. Er warf einen Blick zurück auf sein Heim und schloß die Tür hinter sich. Draußen war es kalt und auch die Sonne schaffte es nicht die Luft hier zu erwärmen. Mekthul zog den Umhang enger um sich und ging zum Wald. Er erreichte den kleinen Schrein den er zu Ehren Drakhans errichtet hatte. Einen Moment hielt er inne und betete zu seinem Gott.

Seine Gedanken schweiften zurück zu den Tagen seiner Kindheit. Diese verbrachte er in einem kleinen Dorf namens Maires, welches in der Freischaft Kardor in Quorn auf den drachenländischen Inseln lag. Seine Mutter war die Tochter eines Kaufmanns. Sie heiratete einen Gerber, allerdings nicht ohne sich vorher auf ein kleines Abenteuer mit einem Elfengaukler einzulassen. Aus diesem Abenteuer war er entstanden. Dies hat ihn sein Stiefvater auch immer spüren lassen. Mekthul half ihm zwar bei der Arbeit aber er wußte, daß die jüngeren Brüder bevorzugt wurden. So kam es dann auch, daß er mit 16 Wintern von zu Hause fortlief. Er streifte durch das Land. Monate später kam er in eine Hafenstadt. Dort trank er in einer Taverne etwas über den Durst und torkelte nachts durch die Stadt. In einer ruhigen Ecke blieb er liegen. Am nächsten Morgen wachte er auf und sah die Küste seiner Heimat am Horizont. Er hatte ein Schiff als Schlafstätte gewählt. Die Besitzer des Schiffs entdeckten ihn schnell und wollten ihn über Bord werfen. Doch das Glück kam ihm zu Hilfe, denn der Koch brauchte noch einen Küchenjungen. Zu seinem Entsetzen mußte er wenig später feststellen, daß er auf einem Piratenschiff gelandet war.

Im nächsten Hafen sprang er über Bord und lief, bis er erschöpft zusammen brach. Voller Angst, daß die Piraten ihn suchen könnten versteckte er sich im Wald. Erst einige Wochen später traute er sich wieder unter die Menschen. Bald darauf traf er den Magier Domoran und den Halbgoblin Schratzek. „Mit euch habe ich einiges erlebt.“ „Schon wieder Selbstgespräche. Schluß mit der Vergangenheit. Ich muß jemanden finden, der mir mehr über meine Träume erzählen kann und Domoran muß ich auch wieder finden.“ Mekthul verbeugte sich ein letztes Mal vor dem Schrein, warf seinen Beutel über die Schulter, packte seinen Schwertgriff fester und stapfte durch den Schnee in das Tal. Der Frühling würde den Schnee schmelzen und die Spuren verwischen...

Charakterfragen

...folgt...

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