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Zu meinem 19. Geburtstag hielt ich mich den ganzen Tag in einer Taverne in Marienburg auf. Bis jetzt hatte ich zwar einiges an Vermögen angehäuft aber längst nicht genug, um den Vater meiner Geliebten beeindrucken zu können. Aus diesem Grunde und weil ich alleine war, wollte ich mich besinnungslos an der Theke betrinken. Bevor ich jedoch den dritten Krug ansetzen konnte, betrat ein grüblerisch schauender Nordmann die Taverne. Ich bat ihn an die Theke, da er anscheinend ebenso verbittert dreinblickte. Nach einigen anfänglichen Sprachschwierigkeiten erfuhr ich, dass sein Name Haakon war. Da er die Gemeinsprache mehr schlecht denn recht beherrschte, trug mein Akzent auch nicht zu einer wirkliche Erleichterung des Gespräches bei, eher zum Gegenteil.


Ich erfuhr, dass er ein Krieger war, jedoch blieb er sonst relativ wortkarg. Ich erzählte ihm von meinen Reisen in Ruinen und von anderen Abenteuern, die ich bereits erlebt hatte, jedoch ist mir jetzt gewahr geworden, dass diese nichts im Vergleich zu jenen waren, die ich noch erleben sollte.

Während des Gesprächs fiel unbemerkt meine Kette aus dem Hemd und Haakon erstarrte. Er erkannte sie als das Zeichen seines Gottes auf dessen Suche er war. Er fragte mich nach der Herkunft dieses Amulettes und ich konnte ihm nur entgegen, dass mein Großvater es mir vererbt hatte, nachdem er gestorben war, da es dem Träger vor bösen Einflüssen schützen sollte. Seit dem Zeitpunkt fingen wir an uns besser zu verstehen und er schenkte meinen Geschichten auch immer mehr Gehör. Im Vollsuff beschlossen wir dann zusammen zu reisen. Er konnte mir Schutz bieten und ich ihm durch mein Wissen behilflich sein Aufschluss über seinen unbekannten Gott zu erhalten.

Wir reisten nach Osten durch das Imperium, mussten unsere Leiber gegen Goblins und sogar Tiermenschen verteidigen bis wir schließlich an Altdorf vorbeikamen, der Stadt, wo meine Reise ihren Anfang genommen hatte. Haakon und ich verstanden uns von Tag zu Tag immer besser und es entwickelte sich langsam eine Freundschaft zwischen den unterschiedlichsten Charakteren, die man sich denken konnte.


In einem angrenzenden Wald ertönten plötzlich Schreie und Kampfeslärm. Wir konnten die kreischenden Stimmen von Goblins ausmachen. Wir bewegten uns vorsichtig, um nicht auf uns aufmerksam zu machen. Wir sahen einen einsamen Mann mit grünem Umhang, der sich gegen 5 Goblins verteidigte. Er war aber kein gewöhnlicher Wanderer, sondern ein Magier, der sich gegen das Quintett gut zur Wehr setzen konnte bis sich auf einmal ein weiterer Gobbo von hinten anschlich. Haakon sprang aus dem Gebüsch und teilte dem Viech seinen Schädel in zwei Teile. Auch ich zog langsam mein Schwert, um Haakon zu helfen, war jedoch immernoch fasziniert von den Zauberkräften des Unbekannten. Bevor ich jedoch eingreifen konnte, hatten die beide die Goblins nieder gestreckt und ich wand mich dem Magier zu. Er sagte, sein Name sei Arthur Krähenfels. Er begleitete uns ein Stück auf den Weg nach Osten. Während der Wanderung bot ich ihm an mit uns zu reisen. Haakon und ich würden ihm Schutz bieten, während er im Gegenzug mir etwas Theoriewissen über die Magie beibringen könnte. Nach seiner Einwilligung machten wir uns zum nächsten Hafen auf, um das Imperium zu verlassen.

In der nächsten Hafenstadt kamen wir an einem Shallyatempel, der imperialen Göttin der Heilung vorbei und ich konnte nicht umhin mich in ihren Tempel zu begeben, da sie die Schutzgöttin der Medici war und obwohl ich meine Ausbildung abbrechen musste, verbindet mich noch vieles mit ihr.

Ich kniete neben einem weiteren Mann, der eine Robe trug und anscheinend ein Heiler zu sein schien. Als ich ihn genauer betrachtete, erkannte ich, dass es Erik war, welcher mein bester Freund in der damaligen Ausbildung war. Wir fielen uns nach dem Gebet in die Arme und redeten viele Stunden miteinander.

Er sagte, er sei jetzt voll ausgebildet als Medici und sei auf der Suche nach magischen Wegen der Heilung, um den Menschen noch besser helfen zu können. Jedoch hat er sich schon alle magischen Wege der Heilung aus dem Wissen des Imperiums angeeignet und möchte nun in ferne Länder reisen, um sich dort weiter zu bilden.

Als ich ihm von meinen Zielen und meiner Gruppe erzählte, hatten wir beide den gleichen Gedanken und schon waren wir um ein Gruppenmitglied reicher.


Als wir in einem nördlich vom Imperium gelegenen Land von Bord gingen, sprangen uns regelrecht die Plakate von einem großen Turnier ins Auge.

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